
Hallo Freunde des Motorradfahrens und Interessierte des Thema`s Biken. Erstmal Willkommen auf meiner kleinen Bikerseite. Diese Seite soll
Euch lockere Unterhaltung und Informationen geben. Der Schwerpunkt der Region ist dabei der hohe Norden, sprich Hamburg und Schleswig-Holstein. Natürlich ist auch jeder andere Biker herzlich Willkommen. Die Seite lebt von ständigen Veränderungen bis eine perfekte Aufmachung gefunden ist. Das Forum wurde von mir gelöscht, da es zu wenig Aktive gab und der Aufwand dafür nicht im Verhältniss zur aufbringenden Zeit steht. Wenn jemand einen brauchbaren Vorschlag hat, immer her damit. Meldet Euch dann über das Kontaktformular bei mir.
Die linke zum Gruß und immer knitterfreie Fahrt........Gruß Pampam

Die neue 883 Superlow ist ab sofort erhältlich.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Neues Modell und vier SondereditionenHarley präsentiert 883 Superlow
Mit der 883 Superlow zeigt Harley-Davidson ein neues Motorrad auf der Basis der Sportster-Baureihe. Außerdem kommen vier limitierte Sondermodelle auf den Markt.Harley-Davidson präsentiert jetzt mit der 883 Superlow ein neues Motorrad. Auf Basis der Sportster-Baureihe schöpft die kleine Harley aus 883 ccm 70 Newtonmeter Drehmoment und leistet 39 kW/53 PS. Fahrfertig bringt sie 260 Kilogramm auf die Waage. Besondere Merkmale sind die niedrige Sitzhöhe von nur 69 Zentimetern und einige Chopper-Komponenten. Dazu gehören unter anderem verchromte Armaturengehäuse, Leder-Tankabdeckung, verchromtes Batteriegehäuse, 18-Zoll-Vorderrad und ein 17-Zoll-Hinterrad. Die Superlow kostet mindestens 8.295 Euro und ist ab sofort erhältlich.
Neben dem neuen Modell bietet die US-Marke wieder die Modelle Electra Glide Classic und Softail Deluxe an. Alle Softail-Fahrzeuge, außer der CrossBones, werden nun serienmäßig mit ABS ausgestattet und erhalten neue Lenkerarmaturen.
Gleich vier limitierte Sondermodelle legt die Harley-Sparte Custom Vehicle Operations (CVO) auf. Die Road Glide Ultra, Street Glide, Softail Convertible und Ultra Classic Electra Glide erhalten zusätzliche Bauteile wie Navigations- und Audiosystem oder eine beheizbare Sitzbank für den entspannten Ritt auf dem Highway.
Quelle: N-tv.de
Motorradwerkstätten im TestPfusch am Zweirad
Werkstätten für Motorräder arbeiten offenbar ausgesprochen fehlerhaft. Nur jede vierte Werkstatt hat im Test ein ordentliches Ergebnis erzielt. Die präparierten Fehler an den Test-Motorrädern waren dabei teils einfachste Dinge, die die Mechaniker nicht beseitigten.Der ADAC hat gemeinsam mit der Zeitschrift "Motorrad" 32 Motorrad-Werkstätten getestet. Dabei wurde eine große Inspektion in Auftrag gegeben. Ergebnis: 23 der getesteten Werkstätten (Harley-Davidson, Honda, Triumph, Kawasaki, Suzuki, Yamaha, BMW, Ducati) haben nicht alle fünf Fehler gefunden und behoben. Der beste Betrieb der Stichprobe: SBF Triumph Bikes & Parts (Filderstadt). Die Werkstatt bekam die volle Punktzahl bezüglich Technik und Service (100 Punkte). Den zweiten Platz mit 96 Punkten teilen sich das BMW Motorrad Zentrum Stuttgart und die Honda-Werkstatt Fritz Wenger aus Münster/Lech, gefolgt von der Kawasaki-Werkstatt Schlickel Motorrad aus Oldenburg (93 Punkte). Schlusslicht ist eine auf Yamaha spezialisierte Werkstatt bei München. Sie hat nur einen Fehler gefunden, obwohl die übrigen Mängel im Wartungsplan als abgearbeitet vermerkt wurden.
Nur neun Werkstätten haben den Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung ausgehändigt und nur 18 Betriebe gaben ihren Kunden den abgearbeiteten Wartungsplan mit. Das Gesamtergebnis enttäuscht im Vergleich zu den Werkstatttests für Autos. Hier war das Resultat genau umgekehrt. Knapp drei Viertel der Pkw-Betriebe (73 Prozent) hatten korrekt gearbeitet. Dies überrascht umso mehr, als auch die Zweiradmechaniker bei der Inspektion nach einer festgelegten Wartungsliste vorgehen. Wäre diese korrekt abgearbeitet und nicht nur abgehakt worden, wären alle präparierten Fehler gefunden worden. Folgende Fehler wurden versteckt: Zu großes Spiel am Gasgriff, defekte Glühlampe für Standlicht oder Kennzeichenbeleuchtung, lose Kupplungsgriffverschraubung, der Reifenfülldruck am Hinterreifen war reduziert und der Bremsflüssigkeitsstand hinten wurde auf "Minimum" abgesenkt.
Um beim Inspektionsauftrag alles richtig zu machen, empfiehlt der ADAC, immer das Service-Heft dabei zu haben. Die Auftragsannahme für die Inspektion sollte außerdem direkt am Motorrad erfolgen. Der Kunde sollte eine schriftliche Auftragsbestätigung und nach erfolgter Inspektion den abgearbeiteten Wartungsplan verlangen. Außerdem können sich Motorradfahrer bei Unklarheiten die Rechnung genau erklären lassen: Unverständliche oder englische Kürzel erschweren das Verständnis. Wer einen Inspektionstermin außerhalb der Saison vereinbart, kann eine schnelle Erledigung der Arbeiten erwarten. Ab April sind Wartezeiten von drei Wochen dagegen keine Seltenheit.
Quelle:N-TV.de
Horex VR 6 - die Wiedergeburt einer Motorrad-Legende

Clemens Neese plant die Wiederauferstehung einer Legende. 2009 hat sich der Garchinger die Markenrechte an dem Kultmotorrad Horex gesichert und im Herbst nächsten Jahres soll ...
... es in Deutschland endlich wieder eine Maschine dieses Namens geben. Nachdem der Motorradbau bei Horex, die bereits seit 1923 in Bad Homburg existierte und so berühmte Zweiräder wie Regina, Resident und Imperator herstellte, im Jahr 1960 eingestellt wurde, gab es die unterschiedlichsten Modelle dieses Namens, von denen jedoch keines dessen würdig war. Die neue Horex VR 6 hingegen könnte mit ihrer klassischen Formgebung und modernster Technik eine große Tradition fortsetzen. Als Antrieb dient ein Sechzylinder-Motor mit 1200 Kubik, der wegen seines Zylinderwinkels von nur 15 Grad – ähnlich den VR6-Triebwerken von Volkswagen – ebenfalls die Bezeichnung VR 6 erhielt. Dieses Aggregat wird von einem Kompressor zwangsbeatmet und erreicht derzeit auf dem Prüfstand Leistungen zwischen 180 und 200 PS und schafft ein Drehmoment von 150 Newtonmetern. Der Motor arbeitet mit Dreiventil-Technik und drei obenliegenden Nockenwellen (TOHC Triple Overhead Camshaft) und schickt seine Leistung via Sechsgang-Getriebe und Kevlar-Zahnriemen an das Hinterrad, das an einer Einarmschwinge geführt wird. Die Horex VR 6 dürfte deutlich über 20000 Euro kosten.
Quelle: Autoblog.com
BikeConversion und Trike: Motorradfahren mit drei Rädern |
Eingeschworene Zweirad-Puristen würdigen Trikes und
ähnliches Gerät oft keines Blickes. Doch auch diese dreirädrigen
Gefährte haben ihre Fan-Gemeinde. Und die wird nach Beobachtungen des
europäischen Marktführers Rewaco aus dem oberbergischen Lindlar
kontinuierlich größer. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten engagieren sich die
Lindlarer Spezialisten für ihre dreirädrigen Trikes, denen sich im
letzten Jahr eine ganz neue Fahrzeugkategorie zugesellte – die
sogenannte BikeConversion. Noch nie gehört, nun da sind Sie nicht
allein.
Eine BikeConversion ist ein umgebautes Großserien-Motorrad. Bei ihm wird das Heckelement durch eine Achse mit zwei Rädern ersetzt. „Insbesondere Motorradfahrer, die etwas mehr Komfort und Sicherheit wünschen, sind von dem neuen Angebot begeistert“, erklärt Rewaco-Gründer und Geschäftsführer Harald Schmitz. Zu den Pluspunkten einer BikeConversion rechnet er unter anderem das serienmäßige Gepäckfach sowie auf Wunsch verfügbare Zusatzcases, die diese Gefährte auch für Langstreckentouren zu zweit tauglich machen. Und besonders ins Gewicht fällt, dass eine BikeConversion im Unterschied zum Trike, das oft die Maße eines ausgewachsenen Autos erreicht, sehr viel schmaler ist und kaum mehr Platz einnimmt als ein normales Motorrad. CT 800 S, CT 1800 S und CT 2300 T heißen die drei aktuell angebotenen Rewaco-Modelle. Während das Einstiegs- und das Mittelklassemodell auf den Suzuki-Serienbikes Intruder C800 und C1800 basieren, ist das Topmodell eine umgebaute Triumph Rocket III Touring mit 2,3 Liter Hubraum und 78 kW (106 PS). Die Preise beginnen bei 18.990 Euro. Fahren kann man eine BikeConversion übrigens ebenso wie ein Trike mit einem ganz normalen Pkw-Führerschein; ein spezieller Motorrad-Führerschein ist also nicht nötig. Eine sehr viel längere Tradition als die noch recht junge BikeConversion haben bei Rewaco Trikes, die man in Lindlar komplett in Eigenregie fertigt. Sie verfügen über einen stabile Rahmenkonstruktion und einem im Heck sitzenden Motor, von dem aus die Kraft direkt auf die einzeln aufgehängten Hinterräder übertragen wird. Bei den Antriebsaggregaten setzt Rewaco bei der Modellreihe RF1 auf Ford-Vierzylinder in drei Leistungsklassen zwischen 85 und 136 kW (115 und 185 PS). Die Preise beginnen hier bei 23.999 Euro. Für Traditionalisten ist das Trike FX6 in drei Ausstattungsvarianten verfügbar. Es wird von einem luftgekühlten Zweizylinder-V-Motor von Harley-Davidson mit 57 oder 63 kW (78 oder 85 PS) mit dem diesem Triebwerk eigenen unverwechselbaren Sound bewegt. Zum 20. Geburtstag des Unternehmens haben die Rewaco-Verantwortlichen übrigens ein besonderes Programm gestaltet. Denn im Rahmen einer Jubiläumtournee stehen mehr als 30 Veranstaltungen auf dem Programm – vom ¼-Meilen-Rennen bis zur malerischen Schwarzwaldtour. Das genaue Programm findet man unter www.rewaco.de. (auto-reporter.net/Ingo von Dahlern) Quelle:www.Motorradwallpaper.de |
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INFORMATIONSAUSGABE
- STRASSENVERKEHRSAMT - JUNI 2010
In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und
Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das
Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu
identifizieren.
Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im
Straßenverkehr schlecht benehmen -unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu
dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken,
Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen- Fahnen ausgehändigt. Sie
sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten.
Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.
Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.
Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.
Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen

- Triumph
Fahrbericht Triumph Thunderbird 1700 Genug ist nicht genug
22.05.2010
In der Motorradklasse der Cruiser hatten bislang die großformatigen V2-Modelle aus US-amerikanischer oder japanischer Produktion das Sagen. Seit einem Jahr bietet Triumph mit der Thunderbird eine opulente Alternative.
Teststeno Triumph Thunderbird 1700:
Cruiser mit flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Reihen-Zweizylinder, vier Ventile pro Zylinder, 1 700 ccm Hubraum, Leistung 72 kW/98 PS bei 5 200 U/min, max. Drehmoment 156 Nm bei 2 950 U/min, elektronische Einspritzung, geregelter Katalysator, Einstufung nach Euro-3-Norm, sechs Gänge, Sitzhöhe 70 cm, Tankinhalt 22 Liter, Leergewicht 339 kg, Zuladung 231 kg, Höchstgeschwindigkeit 185 km/h, Verbrauch 5,9 l/100 km Super, Jahresbeiträge bei der AXA-Versicherung KH: 118,74 Euro (SF 1, Zulassung Düsseldorf, 50 Mio. Euro pauschal mit Schutzbrief), TK: 90,00 Euro (150 Euro Selbstbeteiligung); Preis Thunderbird 1600: ab 13 740 Euro; Aufpreis ABS: 600 Euro; Aufpreis Zweifarblackierung: 400 Euro; Umbausatz zur Erweiterung auf 1 700 ccm Hubraum mit Kolben, Kolbenringen, Kolbenbolzen, Laufbuchsen, Dichtungen etc.: 739 Euro zzgl. Einbaukosten: ca. 9 Arbeitsstunden.
Quelle: Motoboerse.de
Biker und Autofahrer: Mehr gegenseitige Rücksicht erwünscht
Auf deutschen Straßen herrschen immer noch Rivalitäten zwischen Auto-
und Motorradfahrern. Beide Parteien wünschen sich aber mehr gegenseitige
Rücksichtnahme, wie eine Umfrage der Prüforganisation Dekra nun ergeben
hat. 76 Prozent der Biker fordern mehr Aufmerksamkeit von den Pkw-lern,
allerdings wünscht sich die Hälfte von ihnen das gleiche von den
Motor-Bikern. 40 Prozent der 1 500 befragten Verkehrsteilnehmer glauben
sogar, dass sich die Zwei- und die Vierradfahrer auf der Straße wie
Gegner verhalten.
Einig sind sich beide Parteien jedoch in
Sachen Sicherheit. 61 Prozent der Auto- und Lkw-Fahrer gaben an, dass
die Gangart vieler Motorradfahrer gefährlich ist. Mehr als die Hälfte
der Biker gibt ihnen hierbei recht. Einvernehmlich plädieren rund zwei
Drittel aller Befragten für ein regelmäßiges Sicherheitstraining für
Biker, die Hälfte bewertet ein Antiblockiersystem für Motorräder als
Sicherheitsgewinn
Betreutes Schrauben im Herzen von Altona
Wer Motorrad fährt, will früher oder später auch selber Hand anlegen. In der Selbsthilfe Altona trauen sich auch Laien ans Gerät
Tobi sagt, die anderen schrauben - dieses Grundprinzip herrscht in der Hinterhofwerkstatt in der Stahltwiete 12. Benzingeruch liegt in der Luft, und das Brummen, Fauchen oder Röhren auf den Hinterhof fahrender Maschinen gehört zur Klangkulisse. "Tobi" heißt eigentlich Tobias Trapp, auch "der Lange" genannt. Meist steht er sehr breitbeinig vor seinen Kunden, um annähernd auf die Augenhöhe seiner Kundschaft zu kommen. Die meisten haben ein Motorrad dabei.
Die Motorrad Selbsthilfe Altona (MSA) wird von unterschiedlichsten Typen angesteuert. Vom Büroangestellten, der mit seiner Honda zur Arbeit fährt, vom Zahnarzt, der seine alte BMW wieder fit machen will für die Ausfahrt am Wochenende oder dem Studenten, der seinen Roller möglichst günstig wieder auf Trab bringen will.
Bei Trapp, Tobias Trapp, sind sie da genau an der richtigen Adresse. Für erschwingliche zehn Euro pro Stunde können die Kunden der MSA an ihrem zweirädrigen Gefährt herumschrauben, Hebelbühnen benutzen, alle Werkzeuge des Betriebs nutzen, die es in vierfacher Ausführung gibt, und bekommen obendrein noch den Rat des Fachmanns. Auch die unterschiedlichsten Ersatzteile stehen zur Verfügung, sie werden jedoch zusätzlich berechnet. Männer wie Frauen wechseln Kettensätze, stellen Ventile ein, zerlegen ihre Öfen komplett oder machen nur einen Ölwechsel.
Vor 14 Jahren wurde das Motorradfahrerparadies mitten im Hamburger Westen als reine Selbsthilfewerkstatt geboren. Aus der Idee heraus, auch Großstädtern das Selbstreparieren ihrer Böcke zu ermöglichen - schließlich sind kleine Privatwerkstätten bei saftigen Quadratmeterpreisen für die wenigsten erschwinglich.
Tobias Trapp hat eigentlich Informatik studiert, stellte jedoch fest, dass er in seinem Beruf ein doch recht isoliertes Dasein führt. "Ich wollte unter Menschen, also habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht." Schon seit der Jugend hatte der leidenschaftliche Motorradfan - er selbst fährt privat Motorcross- und Enduro-Rennen, sein Gefährt ist eine KTM - nebenher Geld verdient, indem er Motorräder reparierte.
Die heiligen Hallen der MSA sind aber nicht ausschließlich für das Ausprobieren der eigenen handwerklichen Fähigkeiten vorgesehen. Wenn jemand nicht weiterkommt, kann er sich jederzeit bei einem Fachmann Rat und Hilfe holen. "Kriegt jemand etwas auf Biegen und Brechen nicht allein hin, kann er sein Rad auch hier lassen und wir reparieren es. Das nimmt vielen die Scheu, es erst mal selber zu versuchen", beschreibt Tobi die Philosophie. Von neun bis 13 Uhr erledigt die Werkstatt Auftragsarbeiten, von 13 bis 20 Uhr ist die Selbsthilfe geöffnet. Geht nicht, gibt es hier nicht.
Doch der 38-Jährige macht nicht nur müde Maschinen wieder fit, er poliert auch das Verhältnis zwischen den Kunden und ihren Motorrädern auf. Insofern ist seine Werkstatt kein gewöhnlicher Schrauberbetrieb, sondern vor allem auch Treffpunkt und Begegnungsstätte. "Ich sage mal so: Das Kommunikative ist für die Leute schon wichtig." Was den Grad der Geschwätzigkeit angehe, rangiere der Motorradtechniker gleich hinter dem Barkeeper und dem Friseur.
Und natürlich kennt er seine Pappenheimer. "Am besten sind die, die reinkommen und denken 'Ich krieg das alles alleine hin'", so der Inhaber. "Manche muss man erst mal komplett auflaufen lassen, damit sie ihre Nase nicht mehr ganz so hoch tragen." Letztendlich komme es in der Motorrad-Selbsthilfe auf die Gemeinschaft an. "Hier hilft jeder mit, einer gegen alle gibt es nicht, und wer wie viel verdient, und wo er wohnt, ist hier wurscht."
Geläutert sind alle, die den Hof verlassen. Weil sie wissen, warum vieles seinen Preis hat und seine Zeit braucht. Und natürlich sei es auch die Unprofessionalität, die dem Ganzen einen besonderen Charme verleiht. "Neulich hatte ich einen hier, der sagte, wenn er auf die Hupe drücke, gehe der Motor aus und das Fernlicht an." Erzählt er, und aus der Werkstatt weht lautes Männergelächter. Legendär ist aber Vaddi Fürchterlich. Vaddi Fürchterlich hat zwei Motorräder, eins ohne E-Starter, das er immer anschiebt zum Starten, und das andere hat keinen Ständer. "So, und der kommt dann hier an und will beide Geräte fertig machen und durch den TÜV bringen - am liebsten ganz allein. Na dann viel Spaß."
In solchen Moment ergreift Tobi ausnahmsweise gern die Flucht. Aber das seien nur Ausnahmen. Das Beste an seinem Job sei es, die Gesichter der Leute zu sehen, wenn sie selber etwas repariert haben. "Dann sind die natürlich stolz wie Harry - das dürfen sie ja auch sein."
Quelle: Welt Online
Kräftig gemixt

Quelle: mz-web.de
Ihr dürft es natürlich weitersagen !!!










